Mitten auf der Biskaya
Reisetagebuch

Überquerung der Biskaya – Unsere erste Reifeprüfung und wie wir sie gemeistert haben

Seit Beginn unserer Reise wurde das Thema „Biskaya -Überquerung“ von Carsten immer mit sehr viel Respekt angesprochen. War er sich doch nicht sicher, ob wir als Crew schon bereit für diesen Schritt waren. Ich für meinen Teil habe diese Überlegung erst gar nicht aufkommen lassen. Für mich war klar, diese Hürde müssen wir nehmen, sonst ist unsere Reise hier zu Ende … 

Unter Seglern gilt die Überquerung der Biskaya als erste Reifeprüfung. Ist es doch für viele Crews die erste lange Etappe mit mehreren Nachtfahrten. Es gibt einige Berichte und Videos im Netz. Man kann von Höllenritten bis „Easy-Going-Törns“ alles finden …

Was ist so besonders an der Biskaya? Ein kleiner Exkurs für alle Nichtsegler:

  1. In der Bucht befindet sich das Kontinentalschelf. 
    Innerhalb nur weniger Seemeilen steigt der Meeresboden von rund 4.700 m auf 50 m. Dadurch werden die langen Atlantikwellen abgebremst und türmen sich auf. 

  2. Durch den Verlauf der Küstenlinie können Kreuzseen entstehen. Das sind gleichzeitige Wellen aus verschiedenen Richtungen. Infolgedessen kann es zu gefährlichen Überlagerungen kommen und Wellen entstehen, die plötzlich sehr viel höher sind, als die Wellen im Umkreis.

  3. Die Biskaya ist ein Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete. Durch die Trichterform und die vorherrschende Windrichtung Nord-West verstärkt sich der Wind oft, je tiefer man in die Bucht hineinkommt.

  4. Angriffe von Orca-Schulen. Leider kam es seit dem letzten Jahr immer öfter zu Angriffen von einzelnen Orcas. Diese Orcas scheinen es, warum auch immer, auf Segelboote bis zu einer Größe von 15 m abgesehen zu haben. Dabei greifen sie insbesondere das Ruder der Segelboote an und zerstören es. 

    In diesem Jahr wurden bis heute 53 Walbegegnungen registriert. 22 Jachten waren manövrierunfähig und mussten die Seenotrettung in Anspruch nehmen. (Anmerk.: Mittlerweile hat die spanische Regierung reagiert und hat ein Sperrgebiet für Segler in dem stärkst betroffenen Gebiet bis zum 20.08.21 eingerichtet.)
Hier ein eindrucksvolles Video, wie so eine Orca Begegnung aussieht.
Zerstörtes Ruder nach dem Angriff von Orcas.

Dies ist ein Ruder nach einem Orca-Angriff.

Keine Angst, es ist Gott sei Dank nicht unsere Ruderanlage.

Unsere Vorbereitung beginnt

Nach der langen Zeit in Brest wurden wir mittlerweile unruhig. Zum einen wollten wir endlich beständigeres Wetter, es regnete mal wieder in Brest. Zum anderen lief uns etwas die Zeit weg. Die Überquerung der Biskaya sollte man nicht zu spät im Sommer angehen, da dann immer öfter mit heftigeren Winden zu rechnen ist. Außerdem waren wir mittlerweile durchgeimpft und somit hielt uns nichts mehr in Brest.

Jeden Tag wurden die neuesten Wetterdaten von PredictWind heruntergeladen und ausgewertet. Die Prognosen sahen nicht optimal aus. Anscheinend sollten in der nächsten Zeit immer wieder Tiefdruckgebiete mit ordentlich Wind durchziehen. Eine Überquerung der Biskaya wäre unter diesen Umständen nicht anzuraten.

Wir benötigten ein Wetterfenster von 4 Tagen, da wir nicht wie die meisten Segler A Coruña, sondern direkt Baiona ansteuern wollten. Unsere Stimmung wurde nicht besser.


Aber ein wichtiger Grundsatz beim Segeln besagt:

Ein geduldiger Skipper hat immer guten Wind.

Na ja, wer uns kennt, weiß:

Geduld ist nicht so unsere Stärke.

Aber dann war es endlich soweit … Samstag sollte der große Tag sein. 

Kurz entschlossen nahm Carsten sich 3 Tage Urlaub und so hatten wir bis Mittwoch Zeit, in Baiona anzukommen.  

Hatte ich schon erwähnt, was meine größten Ängste auf einer Überfahrt sind? Also erstens, zu verdursten. Aus diesem Grund haben wir von Anfang unserer Reise an einen Wassermacher an Bord. Und zweitens, zu verhungern. Ja, ich weiß, das wird auf einer 3-4-tägigen Überfahrt nicht passieren, aber trotzdem habe ich am Freitag einiges vorgekocht. Für den Fall der Fälle … während Carsten sich um die letzten Details am Boot kümmerte.

Abends waren wir uns einig. Wir freuten uns auf diesen nächsten Schritt unserer Reise. Für diese Reifeprüfung fühlten wir uns gut vorbereitet. Wir haben, soweit es geht, an alles gedacht: Wetter beobachtet, Boot vorbereitet, Essen vorgekocht …

Der große Tag

Wenn ich ehrlich sein soll, gut geschlafen haben wir beide nicht. Ob es daran lag, dass wir das erste Mal in der Heckkabine geschlafen haben oder ob wir doch einfach zu aufgeregt waren, ich weiß es nicht … 

Früh ging es bei schönstem Sonnenschein (Brest gab alles!) mit den Hunden noch einmal auf die obligatorische Gassirunde. Spannend wird noch, wie Don und Monthy die Biskaya-Überquerung meistern würden. Aber daran wollten wir jetzt nicht denken, es gab kein zurück.

Pünktlich um 10:00 Uhr verließen wir Brest bei auslaufendem Strom. Und weil Brest alles gab, fing es natürlich pünktlich an zu regnen. Tja, der Abschied fiel uns nicht schwer.

Warum kommt nur immer alles anders als gedacht?

Kaum hatten wir die geschützte Bucht von Brest verlassen, empfing uns ein unruhiger Atlantik. Der Wind kam, wie konnte es anders sein, leider anders als vorgesehen. Er blies  uns voll auf den Bug. Mit diesem Kurs war an Segeln nicht zu denken. Da wir nicht kreuzen wollten, blieb uns nichts anderes übrig als zu motoren. Stunde um Stunde vergingen und unsere anfängliche Euphorie wich der Ernüchterung. Fragen wie: „Haben wir den Wind doch falsch eingeschätzt?“ „Wann können wir endlich die Segel setzen?“ „Werden wir die ganze Zeit, am Wind fahren müssen?“ kamen auf …

Irgendwann hatten wir genug Höhe gemacht und wir konnten den Kurs ändern. Leider befanden wir uns immer noch auf einem „Am-Wind-Kurs“. Das bedeutet, die Blackfield hat ordentlich Schräglage und das Leben an Bord wird dadurch unangenehmer. Hinzu kam die unruhige Wellenlage. Alles keine schönen Voraussetzungen … Irgendwie hatten wir uns das anders vorgestellt.

Und es kam, wie es nicht kommen sollte. Die Gespräche an Bord verstummten … Beide saßen wir eingemummelt im Cockpit und kämpften gegen die aufkommende Übelkeit. Natürlich hatten wir damit gerechnet. Carsten hatte in der Vergangenheit schon öfter damit zu kämpfen. Doch diesmal traf es uns beide.

Es half nichts, so konnte es nicht weitergehen. Eine Erleichterung musste her. Aus diesem Grunde verteilte ich „Reisekaugummis“. Irgendwo hatte ich gelesen, sie seien nicht so stark. Folglich beste Voraussetzungen für den Einstieg zur Bekämpfung unserer Übelkeit. Also kauten wir 30 Minuten lang tapfer dieses eklige Kaugummi. Ich weiß nicht, ob du schon einmal ein Reisekaugummi probiert hast, aber diese schmecken wirklich schrecklich. Hinterher wussten wir nicht, ob uns von dem Seegang oder von dem Kaugummi schlecht war … Zudem war unsere ganze Mundhöhle taub. Es war schrecklich und so litten wir noch ein wenig mehr, statt uns besser zu fühlen.

Keine halbe Stunde später überfiel uns eine bleierne Müdigkeit. Ja, ich weiß. Beipackzettel lesen! Habe ich auch. Aber wer konnte damit rechnen, dass sich bei uns beiden sofort die Nebenwirkungen zeigten?

Wie sollte es weitergehen?

Den ganzen Tag hatten wir nichts gegessen (Anmerk.: Das zum Thema „Vorkochen“) wir fühlten uns ziemlich gerädert. Das fing ja gut an und so sollte es 3 Tage weitergehen? Nein, das war keine Option. Die Nacht stand vor der Tür. Wir mussten irgendwie funktionieren. Reisekaugummis wollten wir nicht mehr nehmen, also blieben nur die stärkeren Vomex. Da Carsten unter Deck sofort schlecht wurde, blieb er oben im Cockpit. Ich verzog mich in die Heckkabine, um etwas zur Ruhe zu kommen.

Beide hatten wir die Befürchtung, die Vomex würde uns beide ausknocken. Aber das Gegenteil war der Fall. Die Übelkeit wurde weniger und der Körper konnte sich erholen. 

Bei Carsten stellte sich schneller eine Besserung ein, so übernahm er die Nachtwache. Dafür war ich ihm dankbar, mich hatte es diesmal richtig erwischt. Ich hoffte, Schlaf würde meiner Genesung förderlich sein.

Ein neuer Tag, ein neues Spiel

Am nächsten Morgen fühlte sich Carsten wie erschlagen. Die Nachtwache führte er bis in den späten Vormittag allein durch. Er versuchte, mit 15-Minuten-Schlafphasen über die Nacht zu kommen. Aber das ist nun einmal nicht erholsam.

AIS Signale mitten auf der Biskaya

Zum Glück hatte er während der Wache eine AIS-Warnzone eingestellt. Wir befanden uns mitten in einer Fischerflotte. Nicht auszudenken, wenn der Schlaf ihn übermannt hätte.

Mir ging es etwas besser und so konnte er endlich etwas Schlaf nachholen. 

Langsam änderte sich das Wetter. Es war nicht mehr so kalt. Ein wenig fingen wir an, die Überfahrt zu genießen. An Essen war aber immer noch nicht zu denken. Aber unsere Körper erholten sich immer mehr.

Mittlerweile waren wir 1 ½ Tage unterwegs. In der ganzen Zeit haben sich die Hunde super verhalten. Für Interessierte werde ich einen extra Beitrag verfassen, wie wir die Gassiproblematik gelöst haben.

Wie ausgewechselt, so kann es weitergehen

Es war kaum zu glauben, am 3. Tag fühlten wir uns ausgeruht und erholt. Carsten hatte auch die letzte Nacht im Cockpit verbracht. Glücklicherweise war in diesen Breitengraden wenig Verkehr, sodass er seinen Schlaf auf 30 Minuten-Phasen erweitern konnte.

Sonnenuntergang mitten auf der Biskaya
Sonnenuntergang mitten auf der Biskaya

Das Schönste war aber, wir konnten ohne das uns Übel wurde, unter Deck gehen. Endlich erlebten wir, wie es sich anfühlt, auf Langfahrt zu gehen. Leider schlief der Wind immer mehr ein. Der richtige Moment, um unser Leichtwindsegel Bora auszuprobieren. Es dauerte etwas, bis alle Leinen richtig liefen. Umso mehr freuten wir uns, den Bora fliegen zu sehen.

Die See war ruhig und wir genossen die Fahrt. So hatten wir uns die Überquerung der Biskaya vorgestellt. Beste Zeit, um eine Gassirunde mit Don einzulegen. So ging ich mit Don an der Leine Richtung Bug. Gerade als ich mich umdrehte, gab mir Carsten merkwürdige Zeichen und bat mich, auf der Stelle zurück ins Cockpit zu kommen …

Ein Alptraum wird wahr

Nur ein paar Meter vor unserem Bug tauchten die Fontänen mehrerer Wale auf. Im selben Moment rutschte mir das Herz in die Hose. Mein persönlicher Alptraum wurde wahr. Orcas! Leichte Panik überfiel mich. Schnell wurden die Verhaltensregeln bei Orca-Begegnungen durchgegangen: Motor war aus, schließlich flog der Bora noch hoch über unserem Bug. Autopilot wurde sofort ausgeschaltet. Ruhig verhalten und Fotos von den Rückenflossen für die Erkennung der Tiere machen. Okay, ruhig verhalten, haben wir trotz allem hinbekommen, Fotos leider nicht. Ich war viel zu nervös.

Ein Orca lag direkt vor unserem Bug. Hatte er dort geschlafen? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall musste Carsten scharf ausweichen. Mit dem fliegenden Bora keine hervorragende Idee. Insgesamt waren es 3 Tiere. Sie ließen sich durch uns nicht aus der Ruhe bringen. Ein Orca schwamm eine Weile neben uns, um dann mit den anderen zu verschwinden. Es war ein unheimliches Gefühl, die Fontänen zu beobachten und nicht zu wissen, was als Nächstes geschieht. Man fühlte sich so ausgeliefert. 

Genau vor dieser Begegnung hatte ich im Vorfeld Angst. Aus diesem Grunde hatten wir uns vor dem Antritt unserer Reise dazu entschlossen, einen Breitband-PAL zu kaufen. Dieses Gerät wird eigentlich von Fischern benutzt, um den Beifang in den Netzen zu reduzieren. Es ist ein Versuch und man weiß nicht, ob dieses Gerät bei Orcas eingesetzt werden kann. 

Die ganze Begegnung hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert. In Wirklichkeit waren es wahrscheinlich nur ein paar Minuten. Ob es sich hier um eine friedliche Orca-Schule gehandelt oder aber der PAL gewirkt hat, das wissen wir nicht. Wir waren auf jeden Fall froh, diese Begegnung ohne Probleme überstanden zu haben. Schade ist nur, dass man solche Ereignisse nicht mehr wie früher genießen kann. Zumindest kann ich das nicht. 

Wenn schon, dann denn schon …

Trotz der Aufregung genossen wir die weitere Fahrt. Natürlich beobachteten wir den Horizont genauer. Taucht doch noch irgendwo eine Fontäne auf? Umso mehr freuten wir uns über den Besuch von einigen Delfinen. Ja, es ist ein Höhepunkt.

Eine Schule Delfine begleitete uns ein Stück.


Irgendwann tauchten am Horizont die Umrisse der spanischen Küste auf. Jetzt hießes, A Coruña oder Baiona?
Nach kurzer Abwägung entschieden wir uns für Baiona. Auch, wenn der Wind mittlerweile ganz nachgelassen hatte und wir wieder einmal Motoren mussten.

Ja, wir würden die galizische Küste nicht sehen, aber diesen Tribut mussten wir aufgrund unseres engen Zeitplans in Kauf nehmen. Auch auf unserer weiteren Reise werden wir nicht jeden schönen Ort sehen. So ist es nun mal. 

Wenn wir eins auf unserem Shakedown-Törn gelernt haben, dann ist es, dass wir lieber weniger Orte besuchen, dafür aber länger vor Ort bleiben wollen.

Eine gute Entscheidung

Leider mussten wir auch die ganze Nacht Motoren. So langsam machten wir uns um unseren Dieselvorrat Sorgen. Bis Baiona waren es noch einige Seemeilen und wir wollten nicht die letzten Reserven aufbrauchen. Insbesondere, weil der Wind immer noch nicht auffrischte. 

Daher beschlossen wir, kurz einen Hafen entlang der Route anzufahren, um zu tanken. Unsere Wahl fiel auf Muxia. Interessanterweise hat Muxia keine feste Tankstelle, sondern der Hafenmeister kommt mit einer fahrbaren „Tankstelle“ zum Steg. In der Zwischenzeit ging ich mit den Hunden bei strahlendem Sonnenschein eine kurze Gassirunde. Vor allem Don konnte sein Glück nicht fassen, insbesondere weil er nach Monaten das erste Mal wieder Katzen aufscheuchen konnte. Komisch, aber irgendwie haben wir in ganz Frankreich keine Katzen auf der Straße gesehen …

Da man Baiona bei Tag und Nacht anfahren konnte, beschlossen wir, eine kurze Verschnaufpause einzulegen. Schließlich schmeckte das Essen wieder und die vorgekochten Gerichte mussten gegessen werden.

Doch wir hatten keine Ruhe. Wir wollten weiter. Wollten endlich an unserem Ziel Baiona ankommen. Nach einigen Stunden verließen wir Muxia bei schönstem Wetter. 

Kaum waren wir einige Seemeilen gefahren, kam wie aus dem nichts Nebel auf. Es ging so urplötzlich, dass ein Umdrehen nicht infrage kam. Heißt die Küste deswegen Costa da Morte (Todesküste)?

Von Stunde zu Stunde wurde es schlimmer. Dichter Nebel lag um uns herum. Die schöne Küste konnten wir schon lange nicht mehr erkennen. Im Cockpit konnte man nicht bleiben. Durch den Nebel war alles feucht. Erfreulicherweise bewegten wir uns mittlerweile ohne Schwierigkeiten unter Deck. Den Radarbildschirm konnten wir auch unten beobachten. 

Blick durch die Sprayhood. Nebel auf vor der spanischen Küste.
Blick durch die Sprayhood

Segeln war nicht möglich. Der Wind kam am Kap Finisterre (Ende der Erde) direkt von vorne, um dann schließlich ganz einzuschlafen. Die Nacht brach ein und wir sahen die Hand vor Augen nicht. Gebannt schauten wir auf den Radarbildschirm. Zu unserer Sicherheit hatten wir sowohl Radar- als auch AIS-Warnzonen um uns eingerichtet. Dadurch hofften wir, nichts zu übersehen.

Es war eine schreckliche Nacht. Gott sei Dank war nicht viel Schiffsverkehr unterwegs. Zu unserer Beruhigung hängten wir noch unseren extra großen Radarreflektor auf. In der Hoffnung andere Schiffe würden genauso umsichtig auf den Radarbildschirm schauen, wie wir. 

Irgendwann stellten wir fest, wir würden mitten in der Nacht in Baiona ankommen. Unter normalen Umständen wäre das kein Problem, aber bei diesem Nebel wollten wir die Anfahrt nicht riskieren. Ja, ich weiß, darauf hätten wir auch schon eher kommen können. Aber wir waren mit der Situation doch etwas überfordert, als dass wir so vorausschauend hätten denken können …

Schnell fällten wir die Entscheidung, wir warten bis zum Morgengrauen ab, ob der Nebel sich verziehen würde. Aus diesem Grund fuhren wir in guter Entfernung langsam die Illas Cíes immer auf und ab. 5 Stunden lang. Eine Alternative haben wir nicht gesehen.

Gesellenprüfung gemeistert

Bei Tagesanbruch konnten wir zumindest wieder Umrisse erkennen und wir setzten unsere Fahrt fort. Mit Nebelhorn ging es langsam Richtung Baiona. Leider konnten wir auch diesmal von der wunderschönen Landschaft nichts sehen.

Am Hafen von Monte Real Club de Yates empfingen uns schon 3 nette Mitarbeiter, um uns zu helfen. Nach der letzten Nacht waren wir für diesen Empfang sehr dankbar.

FAZIT

  • 4 Tage auf See sind, wenn man die Seekrankheit überstanden hat, gar kein Problem

  • Seekrankheit dauert 1 – 2 Tage. Danach kann man sich wieder normal an Bord bewegen.

  • Immer früh genug tanken! Nicht auszudenken, wenn uns der Nebel unter Reserve erwischt hätte.

  • Langfahrt macht uns Spaß.

  • Wir fühlen uns wohl und genießen die Zweisamkeit.

  • Die Hunde verdienen einen Orden. Die besten Seehunde ever!

  • Die Überquerung der Biskaya ist bestimmt anspruchsvoll, aber bei guter Planung machbar.

  • Die eigentliche Überfahrt bis Muxia war sehr angenehm und gar kein Problem. Lediglich die letzten Seemeilen waren aufgrund der Nebelsituation nicht schön.

  • Reifeprüfung gemeistert.

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